Blackjack (oder auch Black Jack) ist vom Kartenspiel "Einundzwanzig" abgeleitet und ist unter vielen verschiedenen Bezeichnungen bekannt, wie z.B. 21, "Siebzehn und vier" oder Gespenst. In den Casinos ist dieses Kartenglückspiel deshalb eines der beliebtesten, weil sich hier die Spieler nicht nur auf deren Glück verlassen müssen, sondern ihre Gewinnchancen auch durch die Spieltaktik beträchtlich steigern können.
Computersimulationen haben sogar gezeigt, dass bei einer bestimmten Spielstrategie beim Blackjack die Gewinnchance eines Spielers höher ist, als die des Casinos. Damit dies dem Spieler auch gelingt, muss er wissen, was die optimale Aktion für die jeweilige Kartenkombination ist. Wenn der Spieler das weißt, so hat er die Chance gegen das Casino zu gewinnen.
Wir wissen, dass dieses Kartenspiel aus den französischen Spielen "chemin de fer" und "French Ferme" entstanden ist. Um das Jahr 1700 herum wurde Blackjack in den französischen Casinos und seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts auch in den USA gespielt. Mitte des 20. Jahrhunderts begannen die Pioniere von Blackjack Taschenrechner einzusetzen um die Chancen der Casinos zu senken, was zu dieser Zeit auch ganz legal war. Zur Erhöhung der Chancen des Casinos fanden im Blackjack-Spiel zahlreiche Veränderungen statt. Des Casinos haben neue Technologien eingeführt, z.B. eine Einrichtung zur Kartenmischung, mehrfache Kartenpacks, wodurch man versuchen wollte die Chancen derjenigen zu mindern, die die Karten gezählt und die Kartenpacks verfolgt haben. Diese Änderungen zusammen mit der Erkenntnis, dass die Anleitungen aus Büchern nur sehr schwer perfekt gelernt werden können - brachten den Casinos akzeptierbare Vorteile wieder zurück. Im Jahr 1962 hat Eward O. Thorp die Grundstrategie von Blackjack und die Deutung von Blackjack geändert und die erste Technik des Kartenzählens ohne die Hilfe eines Taschenrechners entwickelt. Er schrieb ein Buch, wo er sämtliche Informationen zu diesem Spiel zusammengetragen hat. Dieses Buch hat der Öffentlichkeit nützliche Tipps gegeben, wie man gegen das Casino gewinnen kann. Die Casinos haben dieses Buch regelrecht gehasst, weil sie wegen ihm begannen Gewinne einzubüssen. Sie wollten die Blackjack-Regeln ändern, damit Gewinne wieder schwerer werden. Dies dauerte jedoch nicht lange, weil die Leute gegen die neuen Regeln protestierten, die ihre Gewinnchancen schmälerten. Die Umsatzeinbußen der Casinos zwangen sie wieder die alten Blackjack-Regeln zu akzeptieren.
Jede Karte mit einer Nummer (2 bis 10) hat den Wert der jeweiligen Nummer.
Sonstige Karten (J-Jack, Q-Quena und K-King) haben den Wert 10.
Das A-Ace (Ass) geniest eine Sonderstellung im Spiel und kann den Wert 1 oder auch 11 haben (je nach dem, was für den Spieler günstiger ist).
Nach den Blackjack-Regeln erhält jeder Spieler am Anfang des Spiels jeweils zwei Karten. Der Dealer biete diesem nacheinander weitere Karten an und es liegt nur an der Entscheidung des Spielers, ob er weitere Karten zieht oder nicht. Wer nach dem Spielende die höchste Summe in den Händen hält (höchstens jedoch 21) - gewinnt. Derjenige Spieler, welcher in der Hand Karten im Wert von mehr als 21 hält, ist "bust" - und hat somit verloren. Die Farben der Karten haben gar keine Bedeutung. Sofern das Ass mit dem Wert 11 gezählt wird, so wird diese Summe als "hard" bezeichnet. Wenn ein Ass mit dem Wert 1 gerechnet wird, so nennt man diese Summe "soft".
Wenn mehrere Spieler mit dem Dealer spielen, so spielt jeder Spieler für sich gegen den Dealer. Wenn der Spieler "bust" ist, so verliert der Spieler immer und das selbst dann, der der Dealer ebenfalls "bust" ist (in diesem Fall ist beim Blackjack der Dealer im Vorteil). Falls sowohl der Spieler, wie auch der Dealer die gleiche Punktezahl erreicht haben, so endet das Spiel unentschieden und es gewinnt niemand. Es ist ebenfalls möglich, dass im Verlauf eines Spiels der Dealer gegen einige Spieler gewinnt, anderen gegenüber wiederum verliert und mit anderen kann das Spiel auch unentschieden enden.